Dermatochirurgie  

 Hierzu zählt die Sanierung entzündlicher Hautveränderungen sowie die Entfernung unklarer oder bösartiger Hauttumore.  

Entzündliche Hautveränderungen werden so schonend und sparsam wie möglich ausgeschnitten. Je nach Befund wird die entstehende Wunde primär genäht oder muss – z.B. bei schwerer Infektion - ggf. der offenen (sekundären) Heilung überlassen werden. Ggf. senden wir das entfernte Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung in ein Institut für Pathologie. 

Unklare Tumore werden zunächst schonend und sparsam ausgeschnitten, um ein bestmögliches kosmetisches Ergebnis zu erzielen; sollte sich in der obligatorischen feingeweblichen Untersuchung des entfernten Areals überraschend eine Bösartigkeit ergeben, führen wir ggf. eine Nachoperation mit einem dem Befund entsprechenden Sicherheitsabstand durch.  

Hochverdächtige oder bekanntermaßen bösartige Hauttumore werden direkt mit dem für die jeweilige Diagnose geforderten Sicherheitsabstand entfernt und grundsätzlich zur pathologischen Begutachtung geschickt.  

Das Ergebnis der pathologischen Untersuchung steht in den meisten Fällen nach ca. 1 Woche zur Verfügung und wird Ihnen im Rahmen der postoperativen Nachsorge bzw. des Termins zum Fadenzug erklärt und ausgehändigt.  

Beispiele für Dermatochirurgische Eingriffe sind: 

  • Furunkel/Karbunkel 
  • Acne inversa 
  • Warzen 
  • Aktinische Keratose 
  • Muttermal/Leberfleck (Naevus) 
  • Basaliom (weißer Hautkrebs) 
  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) 
  • Spinaliom (Plattenepithelkarzinom) 
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